Kunsthalle Bielefeld
Über Kunsthalle Bielefeld
Die Kunsthalle Bielefeld ist eines der wenigen Museen in Deutschland, deren Gebäude schon der erste Ausstellungsgegenstand ist. Der amerikanische Architekt Philip Johnson hat diesen roten Sandsteinwürfel 1968 geschaffen, es ist sein einziger Museumsbau in Europa. Das Haus steht am Rand des Bürgerparks, ein paar Minuten vom Jahnplatz entfernt, und sieht von außen sehr streng und verschlossen aus. Innen öffnet es sich über drei Ebenen mit hohen Räumen und viel Tageslicht, man muß das Treppenhaus am besten selbst hinaufgehen. Was gibt es zu sehen? Die Sammlung ist auf die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts konzentriert. Expressionismus und Kubismus sind stark vertreten, es gibt viel aus der Nachkriegszeit und Gegenwartskunst. Bekannter als die Sammlung sind allerdings die Wechselausstellungen, für die die Kunsthalle Bielefeld regelmäßig bundesweit in den Feuilletons steht. Zwei bis drei große Ausstellungen im Jahr sind üblich, oft mit Künstlern, die man sonst nur in Berlin oder Köln sieht. Vor dem Besuch lohnt sich also ein Blick ins Programm.
Draußen geht die Ausstellung weiter. Im Skulpturenpark um das Gebäude stehen Arbeiten von Richard Serra, Olafur Eliasson, Thomas Schütte und anderen, und der Park ist jederzeit frei zugänglich, auch wenn das Museum geschlossen hat. Für einen Spaziergang mit Kunst ist das eine der schönsten Ecken der Stadt.
Für wen sich der Besuch lohnt
Wer moderne Kunst mag, findet hier eines der besten Häuser in Nordrhein-Westfalen außerhalb des Rheinlands. Für Kinder gibt es Workshops und Führungen, die Ausstellungen selbst sind aber eher etwas für Jugendliche und Erwachsene. Ein Rundgang dauert eineinhalb bis zwei Stunden, mit Café im Erdgeschoss, das auch ohne Ticket geöffnet ist. Montags ist das Museum geschlossen, an bestimmten Tagen gibt es ermäßigten oder freien Eintritt, die aktuellen Zeiten stehen auf der Website.
Praktisch
Die Kunsthalle liegt an der Artur-Ladebeck-Straße, vom Hauptbahnhof sind es 15 Minuten zu Fuß oder ein paar Stationen mit der Stadtbahn bis zum Jahnplatz. Parkplätze gibt es direkt am Museum und im Parkhaus am Kesselbrink. In der Nähe liegen der Bürgerpark, die Rudolf-Oetker-Halle und die Innenstadt, so daß sich der Besuch gut mit einem Stadtbummel oder der Sparrenburg verbinden läßt.
Tipps für den Besuch
Wer die Kunsthalle zum ersten Mal besucht, sollte mit dem Gebäude anfangen und nicht mit den Bildern. Philip Johnson hat den Bau so angelegt, daß sich die Räume auf jeder Ebene anders öffnen, und das versteht man am besten, wenn man einmal langsam von unten nach oben geht. Die großen Wechselausstellungen sind an Wochenenden gut besucht, unter der Woche am Vormittag hat man die Säle oft fast für sich. Das Café im Erdgeschoß ist mit seiner Terrasse zum Skulpturenpark auch für Leute ohne Ticket ein guter Platz. Wer mit Kindern kommt, fragt an der Kasse nach den Familienangeboten, die es an vielen Sonntagen gibt. Und für den Abend: Von der Kunsthalle ist es zehn Minuten zu Fuß in die Altstadt mit ihren Restaurants rund um den Alten Markt.
Öffnungszeiten
| Montag | geschlossen | |
|---|---|---|
| Dienstag | 11:00 - 18:00 | Heute |
| Mittwoch | 11:00 - 21:00 | |
| Donnerstag | 11:00 - 18:00 | |
| Freitag | 11:00 - 18:00 | |
| Samstag | 11:00 - 18:00 | |
| Sonntag | 11:00 - 18:00 |
So findest du es
Artur-Ladebeck-Straße 5, 33602 Bielefeld
Zuletzt geprüft 18. September 2026. Öffnungszeiten und Preise können sich ändern, schau vor dem Besuch kurz auf die Website. Stimmt etwas nicht? Sag uns Bescheid, die Korrektur ist meist noch in derselben Woche online.