Die Flora Westfalica ist der Park, der Rheda und Wiedenbrück verbindet. 1988 zur Landesgartenschau entstanden, ist der …
Die 4 besten Sehenswürdigkeiten in Rheda-Wiedenbrück
Rheda-Wiedenbrück ist eigentlich keine Stadt, sondern zwei Städte, die 1970 zusammengeschlossen worden sind und beide ihren Charakter bewahrt haben. Rheda hat das Schloss, den Park und die Bahnhofsseite, Wiedenbrück eine der besterhaltenen Fachwerkaltstädte in Westfalen. Dazwischen fließt die Ems mit einem Park, der aus der Landesgartenschau hervorgegangen ist. Hier einige Sehenswürdigkeiten in Rheda-Wiedenbrück, die einen Besuch wert sind.
Das am Rande des östlichen Münsterlandes gelegene Schloss Rheda ist ein bemerkenswertes Zeugnis der reichen Geschichte …
Die St. Aegidius-Kirche steht am Kirchplatz in der Mitte der Wiedenbrücker Altstadt, deren Fachwerkhäuser sie mit ihrem …
Das Wiedenbrücker Schule Museum erinnert an eine Epoche, als Wiedenbrück ein Zentrum der Kirchenkunst war. In den …
Schloss Rheda
Das Schloss Rheda ist ein Wasserschloss, dessen ältester Teil, der Kapellenturm, ins 13. Jahrhundert zurückgeht. Es wurde um Renaissance- und Barockflügel erweitert, und auch heute noch wohnt die Familie zu Bentheim-Tecklenburg dort. Das Schloss ist bei Führungen zugänglich, Rittersaal, Kapelle und die historischen Wohnräume werden gezeigt. Im Marstall und in den Remisen ist eine Sammlung historischer Kutschen und Fahrzeuge untergebracht. Der alte Baumbestand des Schlossparks ist frei zugänglich und geht nahtlos in die Flora Westfalica über. Wer nur ein einziges Ziel in Rheda-Wiedenbrück ansteuern möchte, der nimmt das Schloss.
Flora Westfalica und Emssee
Die Flora Westfalica, ein 40 Hektar großer Park an der Ems, wurde 1988 zur Landesgartenschau angelegt. Rheda ist mit Wiedenbrück durch die Flora verbunden, die einen Emssee mit Bootsverleih, Themengärten, Spielplätze, eine Minigolfanlage und Cafés bietet. Radwege führen am Wasser entlang, im Sommer werden auf der Seebühne Konzerte veranstaltet. Für Familien ist die Flora das wichtigste Ziel der Stadt, weil hier alles beieinander ist und der Eintritt frei ist.
Die Altstadt von Wiedenbrück
Wiedenbrück war im Mittelalter Sitz eines Kollegiatstifts und Stadt der Osnabrücker Bischöfe. Die Altstadt hat sich das Aussehen dieser Zeit bewahrt. In der Langen Straße und rund um den Marktplatz stehen noch viele stattliche Fachwerkhäuser des 16. bis 18. Jahrhunderts mit geschnitzten Balken und Inschriften, viele davon aufwendig restauriert. Die große Kirche St. Aegidius mit hohem Turm steht am Markt, die Marienkirche mit dem Franziskanerkloster noch etwas weiter. Wer sich für Kunstgeschichte interessiert, kommt im Wiedenbrücker Schule Museum auf seine Kosten, das an die Bildhauer und Maler erinnert, die im 19. und 20. Jahrhundert von hier aus Kirchen in ganz Deutschland ausgestattet haben.
Rheda und die Bahnhofsseite
Rheda ist der jüngere, geschäftigere Teil mit Bahnhof an der Strecke Hamm–Bielefeld. Die Altstadt ist kleiner als in Wiedenbrück, aber die Berliner Straße und der Doktorplatz laden zu einem guten Kaffee ein. Rund um Rheda sind die Emsauen, und von hier ab führt der Emsradweg in beide Richtungen: nach Süden nach Rietberg und Paderborn, nach Norden über Harsewinkel, Warendorf ins Münsterland.
Ausflüge in der Nähe
Von Rheda-Wiedenbrück aus sind viele Ziele im Kreis Gütersloh in wenigen Minuten erreichbar. Kloster Marienfeld in Harsewinkel ist eine ehemalige Zisterzienserabtei mit prachtvoller Barockkirche, das Schloss Möhler in Herzebrock-Clarholz ein privates Wasserschloss, dessen Park zeitweise geöffnet ist. In Rietberg locken das Bibeldorf und der Gartenschaupark, in Gütersloh der Botanische Garten, alles keine 20 Kilometer entfernt.
Feste und Termine
Das ganze Jahr über gibt es in beiden Stadtteilen Feste: den Wiedenbrücker Weihnachtsmarkt in der Fachwerkaltstadt, der Ende November beginnt und einer der schönsten in Ostwestfalen ist, das Schlossfest in Rheda und Konzerte in der Flora Westfalica. Der Weihnachtsmarkt Rheda-Wiedenbrück ist mit den Fachwerkkulissen ein Fototermin. Alle Sehenswürdigkeiten in Rheda-Wiedenbrück stehen unten in der Liste mit Adresse und Anfahrt.
Anreise, Parken und Essen gehen
Rheda-Wiedenbrück ist am besten über die A 2, Abfahrt Rheda-Wiedenbrück zu erreichen. Der Bahnhof Rheda an der Strecke Hamm–Bielefeld wird auch von Fernzügen angefahren, vom Bahnhof sind es nur zehn Minuten zum Schloss, nach Wiedenbrück sind es etwas mehr als zwei Kilometer, die man durch die Flora Westfalica zu Fuß oder mit dem Bus zurücklegen kann. Parkplätze gibt es am Schloss, an der Flora und in Wiedenbrück am Rand der Altstadt, die schmalen Fachwerkgassen selbst sind größtenteils Fußgängerzone. Für Radfahrer ist der Emsradweg die Hauptverkehrsader, er zieht sich mitten durch die Flora. Zum Essen ist Wiedenbrück mit seinen Fachwerkhäusern stimmungsvoller, Cafés und Restaurants gruppieren sich dort um den Markt, in Rheda haben die Lokale meist an der Berliner Straße ihren Platz. Die besten Restaurants in Rheda-Wiedenbrück und ihre Öffnungszeiten haben wir in einer eigenen Liste zusammengestellt. Im Sommer ist es am Emssee schön, wo man abends am Wasser sitzt.