Paderborner Dom
Über Paderborner Dom
Der Hohe Dom St. Maria, St. Liborius und St. Kilian ist das Wahrzeichen Paderborns, sein 93 Meter hoher Westturm ist von überall in der Stadt zu sehen. Der heutige Bau stammt aus dem 13. Jahrhundert, an dieser Stelle stehen aber schon seit Karl dem Großen Kirchen. Der Dom ist Sitz des Erzbischofs und Mittelpunkt des Liborifestes, das alljährlich Ende Juli hunderttausende von Besuchern nach Paderborn lockt.
Was man sehen soll
Überaus schön von außen ist das Paradiesportal an der Südseite, eines der bedeutendsten Figurenportale des 13. Jahrhunderts in Deutschland. Von innen ist dieser Dom eine hohe dreischiffige Halle mit hohen Gewölben, aus der Barockzeit stammen der Hochaltar und Grabmäler der Fürstbischöfe. Und doch lernt man hier etwas so Kleines wie das Hasenfenster im Kreuzgang schätzen, ein Maßwerkfenster, auf dem drei Hasen sitzen, die zusammen drei Ohren haben, aber dennoch jeder zwei. So ist dieser kleine Scherz das Symbol der Stadt geworden.
In der Krypta liegt der Schrein des heiligen Liborius, eine der größten Krypten Deutschlands. Der Domschatz mit dem Liboriusschrein und andern liturgischen Kostbarkeiten ist im Diözesanmuseum gegenüber untergebracht.
Besuch und Führungen
Der Dom ist täglich geöffnet, der Eintritt ist frei, Besichtigungen sind während der Gottesdienste nicht möglich. Führungen werden regelmäßig, auch durch Kreuzgang und Krypta, angeboten. Eine halbe Stunde genügt für einen Rundgang, länger sollte man für Kreuzgang und Domschatz rechnen. Die Glocken des Doms sind der Stadt allgegenwärtig.
Rundherum
Der Dom liegt am Domplatz mitten in der Altstadt, gleich nebenan ist das LWL-Museum in der Kaiserpfalz, das Diözesanmuseum und zu Fuß ein paar Schritte weiter das Paderquellgebiet, das Rathaus. Parkhäuser sind rund um die Westernstraße, vom Hauptbahnhof sind es 15 Minuten zu Fuß.
Tipps zum Besuch
Das Hasenfenster findet man nicht so ohne Weiteres, es sitzt im nördlichen Kreuzgang, der über eine kaum zu findende Tür im Dom zugänglich ist. Wer fragt, erhält den Weg erklärt. Die Krypta mit dem Liboriusgrab ist frei zugänglich, und der Domschatz ist im Diözesanmuseum gegenüber untergebracht, wo man unter anderem den Liboriusschrein aus der Nähe sieht. Zu Libori Ende Juli ist der Dom Mittelpunkt der Prozessionen, dann ist die Innenstadt voll, aber die Stimmung besonders. Ansonsten ist der Vormittag die angenehmste Zeit, an Wochenenden sind meist Trauungen und Gottesdienste. Fotografieren ist ohne Blitz erlaubt. Der Domplatz hat Cafés mit Sicht auf den Turm, und in zwei Minuten ist man bei den Paderquellen, wo man im Sommer schön am Wasser sitzt.
Öffnungszeiten
| Montag | 06:30 - 18:30 | |
|---|---|---|
| Dienstag | 06:30 - 18:30 | Heute |
| Mittwoch | 06:30 - 18:30 | |
| Donnerstag | 06:30 - 18:30 | |
| Freitag | 06:30 - 18:30 | |
| Samstag | 06:30 - 18:30 | |
| Sonntag | 06:30 - 18:30 |
So findest du es
Dompl., 33098 Paderborn
Zuletzt geprüft 18. September 2026. Öffnungszeiten und Preise können sich ändern, schau vor dem Besuch kurz auf die Website. Stimmt etwas nicht? Sag uns Bescheid, die Korrektur ist meist noch in derselben Woche online.