Schloss Rheda

Das imposante Wasserschloss

Das imposante Wasserschloss wird noch heute von der Fürstenfamilie Bentheim-Tecklenburg bewohnt. 1179 erstmals erwähnt, vereint es gleich mehrere Baustile: einen Kapellenturm aus dem 13. Jahrhundert, einen Renaissancetrakt mit Galerie und einem Barockflügel. Sehenswert sind unter anderem der bedeutende „Weiße Saal“ im Rokokostil, das Tepetenzimmer sowie die kleine Schlosskapelle.

Schloss Rheda ist privat bewohnt. Die historischen Räume und das Kutschenmuseum sind ganzjährig für Besuchergruppen im Rahmen einer Schlossführung geöffnet. Anmeldung erforderlich! An den Wochenenden in den Sommermonaten gibt es zusätzlich reguläre Öffnungszeiten. Die Orangerie kann für Veranstaltungen und standesamtliche Hochzeiten angemietet werden. Nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten ist auch die Schlossmühle für verschiedene Events anzumieten.Die Aussenanlagen können jederzeit besichtigt werden.

Das Parterre wurde zur Landesgartenschau der Stadt Rheda- Wiedenbrück nach historischen Plänen aus dem 19. Jahrhundert rekonstruiert. Der Garten dient heute zur Erholung der Bevölkerung und der Besucher. An den Rand des Schlossgartens wurde von Fürst Gustav zu Bentheim- Tecklenburg gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Orangerie im klassizistischen Stil erbaut. Derzeit wird das Gebäude für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Der Schlosspark ist gerahmt von der Ems, der Hirschwiese und dem Roten Pfuhl. Diese Grundstruktur war bereits im 17, Jahrhundert vorhanden. Damals entstand ein dreieckiges Sternboskett mit hohen Buchenhecken, dessen Form sich noch heute erahnen läßt.

Die Schlosswiesen hinter dem Schloss wurden ehemals als Bleichen genutzt. Anlässlich der Landesgartenschau 1988 wurde die Fläche zu einem Naturschutzgebiet entwickelt. Angrenzend daran ist der Park der Flora Westfalica mit vielen Attraktionen für jede Altersgruppe.

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