Gut Niederbarkhausen

Oder auch Gut Barkhausen

Das Gut Barkhausen oder auch Gut Niederbarkhausen liegt im Ortsteil Asemissen. Es wurde erstmals 1036 urkundlich erwähnt. Hoffmann von Fallersleben und Ferdinand Freiligrath waren auf dem Gut häufiger zu Gast.

Das Gut wird am 25. Mai 1036 erstmals in der Busdorf-Urkunde erwähnt. In dem Jahr übergab Bischof Meinwerk von Paderborn dem Kanonikerstift Busdorf in Paderborn unter anderem die Zehntabgaben des aus dem bischöflichen Tafelgut stammenden Herrenhofs Barkhausen mit den Vorwerken Oerlinghausen, Eckendorf im heutigen Leopoldshöhe, Menkhausen im heutigen Oerlinghausen sowie die späteren Meierhöfe in Heepen und Borgsen in Brackwede. Mit fünf Vorwerken gehörte der Fronhof Barkhausen zu den größeren bischöflichen Hofesverbänden. Die Haupthöfe in Niederbarkhausen, Eckendorf, Heepen und das Sachsenlager auf dem Tönsberg waren der Rest und das Zentrum der Grafschaft Haholt, welche im Jahr 1011 Bischof Meinwerk durch Heinrich II. als Erbe bestätigt worden war.

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