Ehemalige Synagoge

Erstmals zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtet

Wer den Tönsbergweg durch die Oerlinghauser Altstadt entlangspaziert, der kommt an der ehemaligen jüdischen Synagoge vorbei. Die jüdische Gemeinde hatte erstmals zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine Synagoge in der Bergstadt errichtet. Der erste Bau war aus Holz. Mehrfach wurde sie im Lauf der Jahrzehnte erneuert und durch einen Bruchsteinbau ersetzt.

Vor den Novemberpogromen 1938 während des Nationalsozialismus‘, als zahlreiche Synagogen in Deutschland niedergebrannt wurden, hatte die jüdische Gemeinde Oerlinghausen ihr Gotteshaus bereits verkauft und entging dadurch der Zerstörung.

Allerdings wurde nach dem Pogrom der Holzturm mit Kuppel und Davidstern entfernt. Dennoch zählt die ehemalige Synagoge in Oerlinghausen zu den wenigen in der Region, die weitestgehend erhalten geblieben sind.

Heute wird die ehemalige Synagoge vom Kunstverein Oerlinghausen genutzt. Das ganze Jahr über finden dort Ausstellungen oder andere Kulturveranstaltungen statt.

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Tönsbergstraße 4
Oerlinghausen 33813 NRW DE
Wegbeschreibung
Do + Sa: 15:00 - 17:00 Uhr So: 11:00 - 13:00 Uhr + 15:00 - 17:00 Uhr